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Das MTS – Video Format verwenden viele aktuelle Videokameras und Kompaktkameras. Da das Thema immer aktueller wird und auch Kleinbildkameras jetzt Videos im AVCHD Format mit der Endung .MTS aufzeichnen möchte ich diesem Thema einen kleinen Hilfebeitrag wittmen. Im nachfolgenden Beitrag geht es um die Betriebssysteme MAC OS X und Linux.

Wenn ihr unter Windows MTS Dateien konvertieren wollte dann schaut bitte hier in diesen Betrag. Er beschreibt wie AVCHD Dateien unter Windwos geschnitten, bearbeitet und konvertiert werden können.

(Beitrag ist noch im Aufbau)

Konvertieren von FULL 3D HDTV Filmen

Auf die neuen Formate die auch 3D beinhalten im Full 3D HD und Side by Side HD Format werde ich in einem weiteren Bericht eingehen. Allerdings muss ich hier selber noch Erfahrungen sammeln.

ffmpegx

ffmpegx

Ich selber setzte eine  Sony HXR-MC1P Helmkamera ein, welche im AVCHD Format die Videos aufzeichnet auch MTS Datei ablegt. AVCHD steht für “Advanced Video Codec High Definition“. Die erzeugten Videodateien wollte ich nicht erst vom MTS AVCHD Format z.B. nach MPEG2 konvertieren. Dabei bin ich auf Probleme gestoßen die ich anfangs weder an meinem MAC, Linux noch Windows Computer lösen konnte. Auch konnte ich die MTS Videodateien nicht auf anhieb am Computer anschuen. Allerdings konnte ich anfangs nur an meinem Windows Rechner mit einem AVCHD Player das Video gerade so abspielen. Am MAC oder an der Linux Kiste kann ich das Video erst nach einem Umrechnen in MP4 (*.mov) anschauen.

Also habe ich angefangen einen Tag lang im Internet zu suchen wie eine Lösung aussehen könnte.

Die Fragestellung war “Wie kann ich eine MTS Datei konvertieren und weiter bearbeiten ?”

An diesem Artikel werde ich immer weiter schreiben sobald ich neue Erkenntnisse habe.

Hardware

Sony, Panasonic und Canon haben 2006 erste AVCHD-Camcorder auf den Markt gebracht. Auch Blu-ray-Spieler unterstützten dieses Format in der Regel. Dabei werden nicht nur selbsterstellte Blu-ray Discs (BD-R/RE), sondern auch Filme auf DVD-Rohlingen akzeptiert, die sogenannte Mini Blu-ray oder auch AVCHD-Disc.

Video Schnitt

Problematisch ist beim Advanced Video Codec High Definition derzeit noch die sich erst entwickelnde Schnittverarbeitung. Selbst bei Rechnern mit 3 Gigahertz Dual-Prozessor und 2 Gigabyte Arbeitsspeicher kann es noch zu hohen Renderzeiten kommen. Der Rechenaufwand ist stark abhängig von der Verwendung der Kodieroptionen und davon, wie gut die Rate-Distortion-Optimierung eingestellt ist. AVC-Encoder mit guterPerformanz haben etwa die acht- bis zehnfache Komplexität eines MPEG2-Encoders und die Dekodierung ist etwa dreimal aufwändiger als bei MPEG-2. Die Echtzeitgrenze (30 Frames) für einen Zweikernprozessorliegt mit Benutzung des CABAC-Codec bei 10 Mbit/s, mit Vierkernprozessor bei 15 Mbit/s. Ohne CABAC liegen beide Systeme oberhalb von 20 Mbit/s.

Die professionelle Schnittsoftware FinalCut Pro von Apple geht im Videoschnitt von AVCHD-Material einen anderen Weg. Bereits bei der Übertragung des AVCHD-Materials auf einen MacOS X kompatiblen Computer wird das Format in Apple ProRes 422 oder Apple Intermediate umgewandelt. Zwar beansprucht dieser auf dem Speichermedium während der Bearbeitung erheblich mehr Platz, jedoch entfallen dabei weitestgehend Renderzeiten und es ist möglich, auch Material anderer Formate im gleichen Projekt mit zu verwenden. Weiterhin entfallen weitere Beeinträchtigungen durch wiederholtes Rendering während der Bearbeitung. Die finale Schnittversion kann dann anschließend entsprechend der Erfordernisse in ein adäquates Format transkodiert werden. Dies ermöglicht zum Beispiel auch die Erstellung einer Blu-ray Disc, die auf handelsüblichen Playern abgespielt werden kann.

AVCHD wird derzeit überwiegend zum Speichern auf DVD, Festplatte oder Speicherkarte verwendet. Der Schnitt von Filmen war ursprünglich weder in diesem Format, noch im MPEG-2-Format vorgesehen. Erst durch die starke Nachfrage der Nutzer nach einer Lösung mit geringen Bandbreiten bei steigenden Bildauflösungen wurden auch Software-Schnittlösungen angeboten.

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MAC

Ich habe auf meinem Mac mini iMovie 09 und Final Cut Express 4 laufen. Final Cut Express konnte das Video nicht öffnen. iMovie konnte immerhin das Video von der Kamera importieren.

Aufgefallen ist mir das es für den MAC viele Programme gibt die zwischen 20 und 60 US Dollar kosten. Hier nun eine kleine Liste dieser Programme:

  • iMovie 09
    • Mit iMovie können die MTS (AVCHD) Videotateien importiert werden. Die Voransicht zeigt zwar eine niedrigere Qualität aber beim Export nach MP4 als HDTV Stream entstehen kaum Verluste. Es ist auch möglich das iMovie Projekt als XML Datei für Final Cut Express zu exportieren und dort dann weiter zu bearbeiten. Somit bietet der MAC ohne weitere Programme verwenden zu müssen eine Möglichkeit MTS Dateien direkt ohne um zu rechnen bearbeiten zu können. iMovie bekommt ihr bei Apple www.apple.de
  • VoltaicHD:
    • Das Programm habe ich als Demo installiert und es hat die MTS Datei umrechnen können. Allerdings nur 10sec was der Demo Version geschuldet ist. Interessant fand ich nur das auf der VoltaicHD Seite im Fuß darauf hingewiesen wird das VoltaicHD FFMPEG einsetzt. So fing ich dann an mich FFMPEG zu beschäftigen. Hier die Download Seite von VoltaiHDhttp://www.shedworx.com/voltaichd
  • FFMPEGX
    • FFMPEGX ist eine Freeware die auch MTS Dateien mit Hilfe von FFMPEG umwandelt. Hier zahlt man wieder das Geld für ein GUI. Allerdings ist FFMPEG bei mir immer abgestürzt beim Umwandeln von einem 6 Minuten MTS Film. Hier die Download Seite von FFMPEG http://ffmpegx.com/download.html
  • FFMPEG
    • Wer die Developer Tools auf Seinem MAC installiert hat kann sich auch direkt FFMPEG installiern. Das ganze habe ich allerdings sehr schnell aufgegeben da es nicht so wollte wie ich 😉 Aber wer es schafft kann dann in der Konsole mit wenigen Befehlen MTS Dateien umsonst umwandeln. Hier der Link auf die Beschreibung die ich gefunden hatte http://stephenjungels.com/jungels.net/articles/ffmpeg-howto.html
  • Final Cut Pro
    • Die professionelle Schnittsoftware FinalCut Pro von Apple geht im Videoschnitt von AVCHD-Material einen anderen Weg. Bereits bei der Übertragung des AVCHD-Materials auf einen MacOS X kompatiblen Computer wird das Format in Apple ProRes 422 oder Apple Intermediate umgewandelt. Zwar beansprucht dieser auf dem Speichermedium während der Bearbeitung erheblich mehr Platz, jedoch entfallen dabei weitestgehend Renderzeiten und es ist möglich, auch Material anderer Formate im gleichen Projekt mit zu verwenden.

Linux

Hier bin ich ganz gut mit Cinelerra zurecht gekommen. Es konnte die MTS Dateien importieren aber ein Bild habe ich nie gesehen. Also hier muss ich noch weiter forschen.

Allerdings konnte ich mit ffmpeg unter Linux das original Video in zwei Schritten in eine Audio und eine Video Datei zerlegen. In einem dritten Schritt habe ich dann ein MOV in HD TV Qualität erstellt welches ich dann ohne Probleme anschauen konnte.

FFMPEG

  • Ich hatte mir FFMPEG unter Open Suse 11.1 aus dem PackMan Repository heraus installiert. Dann geht es ganz einfach da man nur FFMPEG unter YAST auswählen muss und das PackMan Repository alle nötigen Codecs etc. mitliefert. Mit ein paar Befehlen konnte ich dann die MTS Datei wie oben schon erwähnt umwandeln.
  • 1. Schritt – Extraktion der Audio Spur:
    • ffmpeg -y -i file.MTS -ar 44100 -vn -acodec pcm_s16le -ac 2 audio.wav
  • 2. Schritt – Extraktion der Video Spur:
    • ffmpeg -y -i file.MTS -an -pix_fmt yuv420p -f rawvideo video.raw
  • 3 Schritt – Audio und Video zusammen führen:
    • ffmpeg -y -i audio.wav -r 60000/1001 -deinterlace -s 1920×1080 -pix_fmt yuv420p -f rawvideo -i video.raw -r 60000/1001 -s 1920×1080 -vcodec mpeg4 -sameq -shortest -f mov -acodec libfaac -ac 2 -ab 128k -ar 44100 out.mov

Befehle für FFMPEG

Zu beachten ist hier allerdings das ausreichen Platz vorhanden sein sollte. Die Audio Datei wird als WAV gespeichert. Sie ist Platztechnisch noch nicht das Problem. Allerdings hat die Video Spur bei mir 56 GB belegt bei einer 6 Minuten MTS Datei. Das ist dann doch etwas heftig. Die erzeugte MOV Datei hatte dann lediglich 1,8 GB.

Wer hier Platzprobleme sieht sollte sich vielleicht einen Video Server zusammen bauen wie ich hier beschreibe https://www.blogyourearth.com/2009/01/05/linux-server/

Weiterführende Artikel:

Fazit:

Privat HDTV Videos die mit dem AVCHD Videocodec kodiert sind zu verarbeiten ist nicht ganz einfach. Das Konvertieren des Videos hängt stark von der Unterstützung an Software ab. Aber es ist ohne weiteres möglich auch privat HDTV Filme zu schneiden und zu vertonen. Ich habe das ganze bis jetzt nur unter LINUX und MAC OS probiert und habe gute Ergebnisse erziehlt.

BlogYourEarth


Ich lebe in Bayern nahe München. In meinem Kopf habe ich immer viele Themen und probiert gerade im Bereich Internet neue Medien viel in meiner Freizeit aus. Ich schreibe an dem Blog da es mir Spaß macht über die Dinge zu berichten die mich begeistern. Ich freue mich über jeden Kommentar, über Anregung aber auch über Fragen.

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